Patentmuster stricken pullover

Um Luftdurchlässigkeit zu erreichen, aber auch aus Gestaltgründen, ist es möglich, ein Petinet-Lochmuster in bestimmten Teilbereichen (siehe Bild rechts) oder über die Oberfläche des gesamten Knit & Wear-Artikels zu stricken. Andere funktionelle oder visuelle Musteroptionen sind Single-Jersey Jacquards, langgroße Stiche, Piqués, Spitzeneffektmuster, schwebende Fadenmuster, Tuck-Muster, Abwurfmuster, Knops, Kabel usw. Diese Stricktechniken werden in einigen Fällen allein mit den Nadeln und in einigen Fällen mit Nadeln und Transferelementen der Maschine hergestellt. Die Ergebnisse der sogenannten Body Mapping (Imaging über die verschiedenen Temperaturzonen des menschlichen Körpers) spielen eine wichtige Rolle bei der Entwicklung von Sportbekleidung. Um die Eigenschaften des Pullovers exakt an die verschiedenen physikalischen Eigenschaften des Körpers anzupassen, wurde der Pullover in verschiedene Bereiche unterteilt. Diese Bereiche zeichnen sich durch die Auswahl von Spezialgarn oder durch eine spezielle Strickstruktur aus, für dieses Patent ein Petinet-Muster. Diese Maßnahmen ermöglichen optimale Ergebnisse basierend auf der Feuchtigkeits- und Temperaturkompensation der Haut. Das Patent ist nur auf dem CMS 730 T Knit & Wear mit Zusatzbetten möglich. Da die Stiche über die zusätzlichen Nadelbetten übertragen werden können, ist es auch möglich, den Knit & Wear-Artikel mit allen Nadeln nach dem Zusatzbett-Transferprinzip zu stricken. Hier ermöglicht die Nutzung der Zustellbetten während des Transfers eine deutliche Reduzierung der Produktionszeiten.

Die Umformung erfolgt durch Verengung mit den Zusatzbetten ohne zusätzliche Transferreihen in einer produktionsfreundlichen Weise. Stricken und Verengen erfolgt gleichzeitig in einem Wagenhub (siehe Bild unten). Die Formgebung während der Gewebebearbeitung erfolgt durch Verbreitern einzelner Nadeln oder seitliches Übertragen von Stichgruppen an den Stoffkanten von vorne, hinten und ärmeln über Transferelemente. Beim Gewebeverengen werden Teilbereiche des Knit & Wear-Artikels seitlich übertragen. Eine hohe Produktivität wird durch die Vermeidung leerer Reihen erreicht. Konsekutive Verengung der Stoffbreite, Stoffkanten und imitierten Nahtbereiche, in denen Stiche nur mit jeder zweiten Nadel und Jerseystiche gebildet werden, die sich mit Purl-Stitches nach Reihen, einfachen Stichflächen (Jerseystiche) an den Ärmeln und vorne und hinten, Spitzeneffektmuster im Vorderteil abwechseln. Die Stricktechniken werden im Bereich der C-C-Linie gezeigt und ohne leere Reihen hergestellt. Um einen Stoll-Knit und Wear® Pullover herzustellen, werden gleich drei runde Stoffe gestartet, d.h. in der Mitte des Körpers und links und rechts die Ärmel. Die Form des Körperstücks und der Ärmel wird beim Stricken modellhaft durch Verbreiterung oder Verengung von Stichgruppen an den Stoffkanten oder innerhalb der Stoffstücke durch Goring realisiert.

Wenn die Unterarme begonnen werden, wird der Körper auf beiden Seiten und die Ärmel auf der jeweiligen Innenseite geöffnet, und alle drei Teile sind zu einem runden Stoff vereinheitlicht. Das Patent ermöglicht einen korrekten Wechsel des Boden- und Beschichtungsfadens an den Stoffrändern des Knit & Wear-Artikels mit der Purl-Stitch-Technik (siehe Bild links). Die Seitennähte werden durch die Stiche des Randbereichs nachgeahmen, d.h. Purl-Stitchs oder Purl-Stitchs, die sich durch Reihen mit Jerseystichen abwechseln, wie sie in konventionell hergestellten Strickstoffen zu finden sind. Die mit der Purl-Stitch-Technik hergestellte Nahtimitation fühlt sich wie das Grundgewebe an und im Gegensatz zu Nähten, auch wenn diese sehr flach sind, verhindert Druck oder Reibungsflecken auf der Haut. Dank der Nahtimitation passt sich der Stoll-Knit und Wear® Artikel perfekt an den Körper an und sorgt für hohen Tragekomfort bei gleichzeitiger Betonung der aerodynamischen Form des Pullovers. Selbstverständlich können Purl-Stitches auch als Funktionsbereich oder als Muster-Look innerhalb der Konturen der Ärmel, vorne oder hinten verwendet werden. Der Stoff wird mittels der Beschichtungstechnik gebildet, wobei jeder Nadel zwei verschiedene Garnfäden zugeführt werden. Dieses bald patentierte Verfahren ermöglicht es, das Geschliffene durch das Beschichtungsgewinde in den mit der Beschichtungstechnik gebildeten Stichen zuverlässig zu befestigen.